Quellcode bleibt frei
AGPL-3.0 — wer die Plattform selbst betreiben will, darf das. Keine Bindung über Lizenzen.
Drei Finanzierungsmodelle nebeneinander, mit echten Selbstkosten als Vergleichsgrösse. Ziel: Vereinschöre nicht überfordern, die Plattform aber nachhaltig tragen — und die Entwicklungs-Investition wieder einbringen.
AGPL-3.0 — wer die Plattform selbst betreiben will, darf das. Keine Bindung über Lizenzen.
Was ein Chor zahlt, muss im Verhältnis zu seinem Verbandsbeitrag stehen — nie umgekehrt.
Kosten offen ausgewiesen. Keine versteckten Posten, keine Einrichtungs-Gebühren beim Verband, keine automatische Verlängerung.
Alle Chor-Daten jederzeit als ZIP-Datei herunterladbar. Wer geht, geht mit allem.
Realistische Schätzung für 80 Chöre und ~2 400 Sänger:innen — also TKGV-Vollausbau. In der Pilotphase sind die laufenden Kosten ein Bruchteil davon. Nicht enthalten: die einmaligen Entwicklungskosten der Plattform — die werden über Modell C wieder eingebracht.
| Kostenposten | Bemerkung | CHF / Jahr |
|---|---|---|
| Server in der Schweiz (z.B. Infomaniak) | CHF 30 / Monat | CHF 360 |
| Datei-Speicher (Audio, MIDI, PDF) | ~150 GB | CHF 50 |
| Sicherungen (Backblaze B2) | verschlüsselt, täglich | CHF 50 |
| Domain + E-Mail | .ch + Postfach | CHF 50 |
| Wartung & Unterstützung | ≈ 100 Stunden/Jahr · sehr schlanker Stundensatz | CHF 3’000 |
| Laufende Selbstkosten gesamt | Bei TKGV-Vollausbau · Pilot heute deutlich darunter | CHF 3’510 |
Die Schätzung des Wartungsanteils ist bewusst sehr schlank — sie entspricht etwa 100 Stunden pro Jahr und müsste in einem nachhaltigen Betrieb höher angesetzt werden.
Modelle A und B zielen auf den TKGV — Hauptweg und Stabilisator. Modell C öffnet die Plattform für andere Verbände und holt die Entwicklungs-Investition zurück. Kombinationen sind ausdrücklich erwünscht.
CHF 6 000 / Jahr für den TKGV
Eine Schweizer Vereinsbeziehung statt Anbieter-Kunden-Verhältnis. Der TKGV beauftragt die Plattform als Werkzeug für seine Mitgliedchöre — sie wird Teil der Verbandsleistung wie das Notenarchiv oder die Sängerzeitung. Vertrag jährlich, automatische Verlängerung, sechs Monate Kündigungsfrist. Bei Vertragsende werden alle Chor-Daten als ZIP-Datei übergeben, wahlweise samt Eigenbetrieb (Modell C).
Plattform für Chöre und Mitglieder kostenlos — Verband zahlt einmal jährlich.
Förderbeiträge von Schweizer Kulturförderern
Förderbeiträge von Schweizer Kulturstiftungen und kantonalen Sponsoren tragen die Plattform — entweder anstelle der Verbandspauschale (wenn diese politisch nicht durchsetzbar ist) oder ergänzend zu ihr. Förderwürdig sind insbesondere Sonderprojekte wie die Digitalisierung des Pius-Fleischer-Notenarchivs, Mehrsprachigkeit (DE / FR / IT / RM) oder Jugendarbeit.
Plattform für Chöre kostenlos — Förderung deckt Betrieb plus konkrete Sonderprojekte.
CHF 12 000 einmalig + CHF 1 500 / Jahr (optional)
Weg, um die Entwicklungsarbeit, die in der Plattform steckt, wieder einzunehmen: Datenmodell, Anmelde-System, Datei-Speicher, MIDI-Wiedergabe, Setlisten zum Verschieben, Offline-Modus, Programmheft-Druck. Gerichtet an andere Kantonalverbände (z.B. Aargauer, St. Galler oder Bündner Gesangverband), grössere Stiftungen und Einzelchöre, die Wert auf Datenhoheit legen. Drei Stufen — die mittlere ist die realistische.
Installation, Daten-Übernahme, zwei Schulungstermine — plus deckt einen Anteil der Entwicklungskosten ab.
Sicherheits-Aktualisierungen, drei Wochen Reaktionszeit auf Fragen, ein jährlicher Auffrischungs-Termin.
Der TKGV-Vorstand braucht keine Jahre, um zu entscheiden — und wir keine, um zu liefern. Hier der gestaffelte Plan, der bis Jahresende einen produktiven Verbandsbetrieb erreicht.
In der Verbands-Pauschale (Modell A) sind alle Basis-Funktionen, laufende Wartung und kontinuierliche Weiterentwicklung enthalten. Daneben gibt es einzelne Sonderprojekte, die sich als Stiftungs-Pakete (Modell B) eigenständig finanzieren lassen — jedes mit klarem Wirkungsbild für den Antrag.
Diese Bausteine sind Standard im Markt oder unsere eigenen schnellen Verbesserungen — sie sollen nicht hinter eine Bezahlschranke. Sie sind über die Einführung 2026 hinweg nach und nach verfügbar.
Die folgenden Projekte gehen über das Standard-Niveau im Markt hinaus. Jedes ist als eigenständiges Förderprojekt formulierbar — mit klarem Wirkungsbild und passendem Förderkandidaten.
Übernahme des bestehenden TKGV-Notenarchivs (Kopiervorlagen aus der Zeit von Pius Fleischer als Kantonaldirigent 1990–1997, plus laufender Bestand) in die Plattform: Scan, Texterkennung, Metadaten-Erfassung, Stimmgattungs-Markierung, Suchverzeichnis.
MusicXML-Datei hochladen (z.B. aus MuseScore) → Plattform erzeugt automatisch vier SATB-Übungs-Tonspuren, eine Klavierreduktion und eine Metronom-Tonspur. Ohne dass die Chorleitung selbst MIDI-Dateien bauen muss. Mit synchroner Notenanzeige.
Mitglied nimmt seine Stimme zu Hause auf, die Aufnahme wird automatisch in einen virtuellen Probe-Mix gemischt — alle Mitglieder, die diese Woche mitgesungen haben. Datenschutzfreundlich (Anonymisierung mit Decknamen optional). Hilft Berufschören mit unterschiedlichen Zeitfenstern, eine gemeinsame Probe ohne festen Termin zu erleben.
Kleinere Projekte, einzeln oder gebündelt finanzierbar — viele lassen sich auch über Modell A erweitern, wenn der Verband sie zur Pauschale dazu nehmen möchte.
Aus Setlist und Aufführungsdatum erzeugt die Plattform die SUISA-Meldungs-Vorlage. Weniger Verwaltungsaufwand für jeden Konzertanlass.
Konzerttermine, Bilder, Kontakt — erzeugt aus Plattform-Daten. Spart kleinen Chören die separate WordPress-Webseite.
Foto- und Video-Archiv pro Konzert mit Zeitleiste, automatischer Verknüpfung zu Setlists und Mitgliedschafts-Verlauf.
An der Setlist orientiert, mit Mikrofon-Aufbau-Notizen pro Stück, Lichtstimmungs-Hinweisen und Ablaufplan hinter der Bühne für Konzertabende.
Sänger:innen, die umziehen, finden über die Plattform den nächsten passenden Chor — nach Repertoire-Stil, Stimmlage und Probenzeit.
Stift-Striche, Markierungen und Text-Notizen pro Person und Datei, gerätesynchron. Standard bei den Wettbewerbern.
Plattform für Romandie, Tessin und Romanisch öffnen. Übersetzungs-Ablauf und Mundart-Notizen für Lieder.
Chorleitung nennt Anlass, Stimmung und Dauer — die Plattform schlägt thematisch passende Werke aus dem Verbands-Notenarchiv vor.
Reihenfolge nicht bindend — pro Förderzyklus wird das Projekt genommen, das am besten zur
ausgeschriebenen Linie passt. Detail-Ideen in docs/ideen/feature-landschaft.md.
Modell A — auf alle ~2 400 TKGV-Sänger:innen umgelegt — im Vergleich zu anderen Vereinsausgaben.
Zwei Franken fünfzig im Jahr — gut die Hälfte eines Probekaffees, knapp ein Siebtel des Verbandsbeitrags. Das ist die Bezugsgrösse, an der wir Modelle messen.
Diese Preis-Werkstatt ist Diskussionsgrundlage — daneben gibt es einen Vorschlag ans Verband und eine Ideenliste mit den geplanten Funktionen.
Diese Seite ist Diskussionsgrundlage, keine Preisliste. Rückmeldungen — ob vom Vorstand, vom Pilotchor oder von dir selbst — fliessen ins nächste Gespräch ein.
Stand April 2026 · Diese Seite ist nicht öffentlich indexiert. Annahmen: 80 Mitgliedchöre, ~30 Sänger:innen pro Chor (TKGV-Realität laut Recherche). Laufende Selbstkosten basieren auf Servern in der Schweiz und schlankem Wartungsbudget. Einmalige Entwicklungskosten werden über Modell C (Lizenz für andere Verbände) wieder eingebracht.