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Neben MP3-Stimm-Tracks unterstützt das Chorportal auch MIDI-Dateien (.mid/.midi) als Übungs-Material — meist deutlich kleiner als MP3 und ideal für synthetisierte Stimmübungen aus Notensatzprogrammen wie MuseScore, Dorico oder Sibelius.

Hochladen

Auf der Lied-Detailseite die Datei als Typ MIDI hochladen — wie jede andere Datei. Eine einzige .mid-Datei pro Lied genügt; die Stimm-Aufteilung steckt in den Tracks der Datei selbst (z.B. Track 1 = Sopran, Track 2 = Alt, …).

Im Browser abspielen

Klick auf Vorschau anzeigen unter der Datei. Es erscheint:

  • ein Play-Button mit Tempo-Slider
  • eine Klavier-Roll-Anzeige der Noten in Echtzeit
  • eine Track-Liste mit Mute-Buttons pro Stimme — schalte alle ausser deiner Stimme stumm und übe so genau die richtige Linie

Die Wiedergabe nutzt einen General-MIDI-Soundfont (Magenta/Schoenberg-Variante). Klangfarbe ist orchestral synthetisch, nicht studio-realistisch — für die Tonführung beim Üben absolut ausreichend.

Tipps

  • Tempo runterregeln beim Lernen einer schwierigen Passage. 70–80 % Originaltempo ist Standard für die ersten Durchläufe.
  • Solo-Üben: alle Tracks ausser deiner Stimme muten. Dann hörst du dich selbst zwischen Stille — nützlich, um Lücken im Auswendiglernen zu finden.
  • Mit-Üben: nur deine Stimme muten. Du singst „mit” der MIDI-Datei zu den anderen Stimmen — wie eine Stimm-Probe ohne Klavier.

Limits

  • Browser-MIDI-Wiedergabe ist nicht so klangtreu wie eine echte MP3-Aufnahme. Wenn die Klangästhetik wichtig ist, lieber MP3 (Sopran/Alt/Tenor/Bass-Tracks separat) hochladen — dafür gibt es den dedizierten Stimm-Player.
  • Die MIDI-Datei wird vom Browser des Sängers/der Sängerin abgespielt — Soundfont kommt aus dem Magenta-CDN. Funktioniert offline nur, wenn der Soundfont bereits einmal geladen wurde.
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