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Diese Welle macht das Repertoire genauer: Dateien wissen jetzt, zu welcher Stimme sie gehören, Werke dürfen aus mehreren Sätzen bestehen, und sowohl Rollen als auch Sichtbarkeit sind klarer geordnet. Bestehende Daten wandern automatisch mit — niemand muss etwas nachpflegen.

Stimme/Register als eigene Angabe

  • Jede Datei wird beim Hochladen einer Stimme zugeordnet — Pflichtfeld, damit nichts „heimatlos” im Werk liegt. Zur Auswahl stehen Sopran, Alt, Tenor, Bass, die geteilten Stimmen Sopran 1/2, Alt 1/2, Tenor 1/2, Bass 1/2, dazu Bariton, Instrumental (Klavier-/Begleitspur ohne Gesang) und Tutti (gilt für alle Stimmen, z. B. Gesamt-Partitur oder Songtext).
  • Die Stimme ist jetzt unabhängig vom Dateityp: Auch MIDI, PDF oder MusicXML können einer Stimme zugeordnet werden — nicht mehr nur Audio.
  • Beim Massen-Import (Konzert-Ordner reinziehen) wird die Stimme aus Ordner- und Dateinamen vorgeschlagen (z. B. Sopran/, ..._Alt, Tenor2) und lässt sich vor dem Anlegen pro Datei korrigieren.
  • Der synchronisierte Stimm-Player zum Mitsingen nutzt jetzt diese Zuordnung und zeigt alle vorhandenen Audio-Stimmen an — nicht mehr nur die vier MP3-Grundstimmen.
  • Schon hochgeladene Dateien lassen sich auf der Lied-Detailseite jederzeit einer anderen Stimme zuordnen.

Mehrsätzige Werke (Sätze)

  • Ein Werk kann jetzt in mehrere Sätze gegliedert werden (z. B. die Teile einer Messe oder Kantate), mit eigener Reihenfolge und optionalen Abweichungen bei Stimmlage, Tonart und Dauer.
  • Dateien lassen sich gezielt einem Satz zuordnen oder gelten fürs ganze Werk.
  • In Setlisten kann auch ein einzelner Satz statt des ganzen Werks programmiert werden.

Rollen vereinfacht

  • Das Rollenmodell ist von vier auf zwei Rollen zusammengelegt: Choradmin (verwaltet Chor, Repertoire, Mitglieder) und Chormitglied. Das ist im Alltag klarer als die frühere Aufteilung in Chorleitung, Vorstand, Sänger:in und Gast.
  • Neu gibt es darüber die plattformweite Rolle Verbandsadmin — sie darf Chöre anlegen und verbandsweit einladen, unabhängig von der Mitgliedschaft in einem einzelnen Chor.
  • Bestehende Mitglieder werden automatisch übernommen: bisherige Chorleitung und Vorstand werden Choradmin, Sänger:innen und Gäste werden Chormitglied.

Sichtbarkeit als klare Leiter

  • Die Sichtbarkeit eines Lieds ist jetzt eine vierstufige Leiter: privat → im Chor sichtbar → im Verband sichtbar → öffentlich.
  • „Im Verband sichtbar” ersetzt das frühere „im Kanton sichtbar” — Träger ist der Verband, nicht der Kanton. Die Reichweite bestehender Lieder bleibt dabei unverändert.
  • Neu meint privat „nur ich” (eine Entwurfsstufe unterhalb des Chors); solche Lieder sehen und bearbeiten nur die Erstellenden.

Sprechende Dateinamen + Upload-Wizard

  • Ein neuer Upload-Wizard erkennt Format und Stimme aus dem Dateinamen und zeigt live, unter welchem strukturierten Namen die Datei abgelegt wird — nach dem Muster Stueck-01-S2.mp3 (Stück-Kurzname, Satz-Nummer, Stimme).
  • Beim Herunterladen kommt die Datei auf Wunsch mit diesem sprechenden Namen („Speichern unter”), während die In-Page-Player sie weiterhin direkt abspielen.

Setlisten-Export

  • Der ZIP-Export einer Setliste bietet jetzt zwei Ordnerstrukturen zur Wahl, damit die Dateien je nach Arbeitsweise sinnvoll abgelegt sind.

Für bestehende Daten

Alle Änderungen wandern automatisch mit: vorhandene Stimm-Audios behalten ihre Stimme, alle übrigen Dateien starten als „Tutti”, Mitglieder-Rollen und Lied-Sichtbarkeiten werden ohne Reichweiten-Änderung umgestellt. Es ist kein manuelles Nacharbeiten nötig.

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